• Disziplinarseminar

    Gestern bekam ich (wieder) eine Einladung zu einem Disziplinarseminar mit Frau Steffi von Alvörden. Ich muss zugeben, das Ganze klingt wirkllich sehr gut. Hier ein Ausschnitt aus dem Schreiben:

    Disziplinarseminar mit Steffi von Alvörden am 26.11. in Okerthal

    - Erkennen Sie sich selbst neu und erfahren Sie, wie es sich anfühlt
    - Druck aufbauen, Druck ablassen: der richtige Zeitpunkt ist entscheidend - Sie haben es in der Hand!
    - Ja oder Nein? Oben oder unten? Rücken, Seite oder Bauch? Ganzheitliche Orientierungsübungen für Männer und Mütter
    - inkl. Exkurs Freischreien nach Dr. Bathmann

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    Ein Bild war auch dabei!
    Steff

    Da muss ich mal mit meinem Hauptarzt sprechen. Und mit meiner Krankenkasse. Herr Claas (Allg. Gebühren- und Leistungsanspruchverschleppung) schrieb mir neulich: "Herr/Frau Gubrutz, wir sind hier kein Kegelverein"

    Sobald das mit meiner Bauchhöhle wieder in Ordnung ist, werde ich es einfach mal versuchen!

  • St. Peter-Ording Beinab-Syndrom. (Missing-leg-syndrome)

    An dieser Stelle etwas ganz privates. Das geht fast niemanden was an. Auch Rita ist dieser Ansicht. Rita selbst hat mich vor Monaten erst auf diese Idee gebracht, dass ich da eine „Macke“ habe. Ich dachte über die Jahre hin immer, das sei ganz normal.
    Aber Rita hat mir diesen Zahn gezogen (sprichwörtlich).

    Auf einer US-amerikanischen Seite (www.miscellaneous.dk/handikappsseren/abbe-gelauferen/)haben wir gelesen, dass es Kurklinken auch auf deutschem Boden gibt. Die nächste in St. Peter-Ording .

    Ich leide am Beinab-Syndrom (Missing-leg-syndrome).

    In gänzlich unpassenden Momenten, meist im Supermarkt bei den Spreewaldgurken, befällt mich das Gefühl, ein Bein fehlt mir und ich verliere die Gewalt über mich, verliere kurz nacheiander die Balance und Besinnung und räume beim Langhinschlagen noch schnell das ganze Regal ab.

    Das sich das die Geschäftsleitung nicht lange anschaut, könnt ihr euch sicher denken. Wegen Platzverweis und Hausverbot bei diversen Discountern (leider auch bei KIK) muss nun immer nach Bad Schussenriet zum Einkaufen.

    Kennt ihr das auch?

  • Hausarbeit

    Im Zusammenhang mit meinem Fernstudium an der Peloté Beeb Academy Ltd. habe ich von meinem Mentor und lieben Freund Rudolfo Saasel eine Hausarbeit aufbekommen (70-seitig, bis nächsten Montag oder Dienstag, genau habe ich das auch nicht verstanden). Thema: Die panamerikanische Verbindungstheorie zur freinen Komplettauflösung der eigenen Abstuhlverantwortung unter urbanen zustandegekommenen Sozialstrukturen.

    Jürgen meinte bereits, dass er mir aushelfen kann, das hängt aber im Wesentlichen davon ab, wie der FC am Freitag spielt. Wenn die gewinnen sollten, dann hofft Jürgen auf eine Anstellung als Greenkeeper. Das würde ihm "die Hüfte freihalten" wie er meinte und dann hätte er auch wieder etwas mehr Zeit für mich.

    Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wäre das wirklich mal ein Licht am Ende des Tunnels... ich freu mich jedenfalls und drücke feste die Daumen!

    [UPDATE] ach, und auf die Lemuren muss ich dann ja auch noch aufpassen!!!

  • Offener Brief

    Offener Brief an Prof. Dr. Holzner-Figalla

    Mein Lieber Prof. Dr. Holzner-Figalla,

    ich habe, und ich weiss das sehr zu schätzen, lange nichts mehr von dem (andere sagen auch der) Problem (bzw. problembehafteten) Relativsatzverschachtelung in der teutschen, oder auch deutschen, Sprachen vernehmen lasse, die jedoch - und diesen Einschub möge man mir verzeihen, wie er auch schon in vergangener Zeit des öfteren verziehen wurde - nach wie vor eine gewisse Unbill bei Mitmenschen verursacht, die a) sich nicht auf Satzkonstrukte, die aus mehr als einem Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen, b) einem andere Kulturkreise angehören, oder c) sowohl der Schnittmenge aus a und b angehören, oder d) keinen Sinn für Sprachkultur haben, obwohl es ihnen doch wohl längst in Fleisch, Blut und - in Abhängigkeit ihres Sexus - in Gonaden bzw. Ovarien übergegangen sein müsste.

    Als Vorschlag, diesen Umstand zu entschärfen, der über Kurz oder Lang - bei diesen beiden Wörtern ist mir nie ganz klar, ob sie gross oder klein geschrieben werden, genauso wenig wie ich weiss ob das gross mit scharfen s bzw. eszet (nicht die Schnitten, sondern die Letter ß) bzw. weiss mit dito, oder nicht - doch ich schweife ab. Als Vorschlag also entlehne ich die Metapher des Klammerns aus der Mathematik, mit der man die Präzedenz von arithmetischen Vorgängen steuern kann, und wende sie auf die unsere, deutsche Sprache an. Als Beispiel soll dieses kleine Fragment meines aktuellen Werkes "Von der Schanknutte zur Wanderhure - die Evolution des weiblichen Berufsbildes zu Zeiten Erwins des Haarigen" dienen, das ab dem 24.12. hoffentlich unter jedem Baume liegt (Seite 43ff.):

    "[...] Johanna kroch (nach wie vor mit nur mit dem Fetzen Stoff bedeckt) an dem sabbernden Hund vorbei und vermied direkten Blickkontakt mit Reimer (der (wie auch schon am Vortag (und in den Tagen davor)) immer noch stark mürbe aussah) [...]"

    In diesem Sinne,
    Ihr Gubrutz

     

  • Zu-Dir-oder-zu-mir-Partnervermittlung

    Ich bin verzaubert! Heute schrieb mir Fritzi G. - sie scheint eine ehrliche und offenherzige Person zu sein.

    Ihre Interessensgebiete decken sich teilweise gut oder auch hervorragend mit den meinen bzw. da wo das nicht der Fall ist, kann man sicherlich von beiden Seiten lernen und neue Seiten, Gefühle, Schmerz und aber auch Freude, Angst und Zärtlichkeit erleben. Sicherlich auch mal Kälte, Häme und Wechselangst, aber überwiegend sicherlich.

    Hier nun der komplette Anschrieb:

    Meine Hobbies:
    default, Kleinsttierzucht (gelbe Aachener, luteolus Aquisgranum), Nachdenken, Schmunzeln

    Ich Bin: zufrieden, friedlich, transparent, abnickend.; Autodidakt, gutbürgerlich, gleich bleibend, stabil

    Ich mag: Linkshänder, Schwarzbunte, Sandkuchen (Von Alvörden)

    Ich mag nicht: Fahrbahnmarkierungen, Verfallsdaten, grünen Tartan

    Beruf: Berufung:
    Kolonnenmeister in der Endnutzung Meissner-Porzellan-Dampfer-Manufraktur

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    Hallo allerseits,
    lange habe ich gezögert, aber jetzt trau ich mich einfach! Auslöser war ein Bericht im Fernsehen, gestern war der, im „zweiten“, da gab es eine Sendung, die hiess „37°-Wenn Sachen geschehen..!“, auf den Inhalt möchte ich aber nicht näher eingehen, ich glaube, ihr wisst, von welchem Bericht ich spreche. Dir Sendung lief gleich nach „Hallo Robbie!“, im übrigen meine Lieblingssendung. Ich finde, im deutschen Fersehen läuft seit Jahren nur noch Schrott! Der ganze amerikanische Mist! Sowas glaubt einem doch keiner! In den Ferien fahre ich (immer!) nach Damp 2000 (seit nunmehr 30 Jahren (!)), das ist für mich der beste Strand an der ganzen Nordseeküste. Nie habe ich dort großbu… RettungsschwimmerInnen gesehe, das sind immer nur DLRG-SchülerInnen, die in den großen Ferien ihr Taschengeld aufbessern wollen. Sollen sie ja auch, habe ich nichts dagegen. Es muss heute ja jeder schauen, wo er bleibt. Und dann die Familienserien. Ich kenne jemanden, der kennt einen Friseur, der sagt, dass niemand mehr eine richtige Krystle-Carrington-Frisur draufhat, weder die Friseure, noch die Damen (Ein alter Witz von mir ;-)).
    Jetzt muss ich aber los, mein Bus kommt gleich. Ach ja, wer mir schreiben will, nur zu. Ich beantworte (wirklich) jede mail, diskret und sauber.

    Ich werde versuchen, mich "in private" und "for real" mit ihr zu treffen!!! I'm happy like Mr. Philips with his Super-Denim (dries in five or six seconds!)

  • Lesenswert!!!

    Mein alter Schulfreund Darius hat mir geschrieben:

    Lieber Gubrutz,

    ich habe Dein Block gelesen. Es ist schön, dass es Dir jetzt wieder besser geht denn mir geht es auch wieder besser. Gestern habe ich ein anderes Block gefunden. Es ist gut. Schau mal: http://www.blogigo.de/handlungsreisender
    Es drückt Dich so wie früher immer Dein

    Darius

    Darius wurde damals unrühmlich entlassen, aber es zeigt sich, dass das kein Manko ist und man auch ohne Abschluss seinen Weg machen kann. Darius - GO FOR IT!!!

  • Happy New Year aus Traalvik

    Happy New Year, ein Frohes Neues Jahr oder "Møndbert Akkér" wie man hier in Traalvik sagt.

    Ich verbringe gerade wunderschöne Tage in der Wintersonne des Hohen Nordens wo man traditionell das neue Jahr erst am 29. Januar feiert (zunmindest dann, wenn das "Elk Fes" auf den 31.12. fällt, so wie in den letzten 17 Jahren). Romina und Trygwe haben mir eine kleine Kammer mit echter Fellbutter ausgelegt, so dass ich auch bei Eiseskälte behaglich schlafen kann, wie ein neugeborener Welpe. Es ist schön, endlich wieder weichen, kalten Boden unter den Füßen zu haben, nachdem er mir der harte so schmerzhaft im letzten Jahr entrissen wurde.

    Heute abend hat Pitta in seine rituelle Schwitzhütte eingeladen, es herrscht kein Kleidungs- dafür aber Trinkzwang.

    In diesem Sinne: Øl ab!

  • Umbau

    Gestern abend habe ich endlich mit dem lang geplanten Umbau meines Badezimmers begonnen, denn der aktuelle Zustand war nicht mehr tragbar - weder optisch, noch akustisch und am wenigsten geruchlich. Die Jahre machen sich eben nicht nur am einem selber, sondern auch an der unmittelbaren Umwelt und den Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen bemerkbar. Bertold meinte außerdem, ein Badezimmer sein das A und O, insbesonders wenn ich nach der bitteren Trennung von Jessy jetzt wieder anderweitig tätig werden will.

    Zunächst werden also großflächig der Boden, die Tapeten, Kacheln und Fliesen entfernt und alles mit Bonox Paste eingerieben, bevor die neuen Wandverzierungen aufgetragen werden. Netterweise hat mir Fa. Lutze (Schwester von Berthold) ein besonders gutes Angebot gemacht - dafür nochmals ein herzliches DANKE!

    entwurf_0052a_lutze_gubrutz

    Über Berthold wurde ich auch auf mein neues WC "ZEN 20" herangeführt, ein Modell der japanischen Firma Katsube Matura, exklusiv importiert von Bertholds Schwager. Bei dem WC handelt es sich um einen Tiefspüler, freihängend, mit Zederndekor und Absenkautomatik. Letzteres wurde von Berthold besonders lobend erwähnt, da durch diese Automatik das im Allgemeinen als unvermeidlich akzeptierte Spritzen des in der Schüssel befindlichen WC-Wassers beim Absenken der Exkremente unterbunden wird. Die Absenkautomatik also als Eintritt in die Welt des trockenen Geschäfts.

    Derzeit steht also der grobe Rohumbau an, der vermutlich bis Samstag fertig sein soll. Laut Bertholds Schwager ist mit der Anlieferung der "ZEN 20" bis Montag zu rechnen, so dass es mit großen Schritten voran geht!

  • Dialogfrage

    Heute auf der Arbeit hat mir mein Computer eine seltsame Frage gestellt:


    dialog

    Meine diesbezüglich eingeleiteten Nachfragen beim Support wurden mit großem Gelächter quittiert und auch Jacques war seltsam verkrampft. Ich werde mich aber nochmal bei Berthold absichern.

  • Zeit heilt alle Wunden?

    Nach langer Zeit melde ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Knopfloch zurück. Die letzten Wochen waren sehr aufwühlend für mich und ich habe mich ein wenig zu mir selbst zurückgezogen, mein Inneres aufgeräumt und mit einem etwas verspäteten Frühjahrsputz bin ich trotz der hohen Temperaturen wieder in der Lage, der Welt, mir, meinem Spiegel und auch den lieben Mitarbeitern in die Augen zu sehen. Geradeheraus. Einfach so.

    Der Grund für meine Abwesenheit ist die endgültige Zerschlagung eines unglaublich zarten Bandes, dass sich Liebe nennt. Eine Liebe, die es wohl nur einmal gab und nie nie nie wieder geben wird. Denn es ist aus - das hat zumindest Jessy gesagt. Meiner Meinung nach ist es aus und vorbei!

    Entgegen ihrer Aussage war unsere Beziehung etwas besonderes und keineswegs nur einseitig. Auch sie hat sich mir manchmal, insbesondere in den ersten Tagen unseres Glücks mir mit großer Anmut und Vorsicht zugewandt. Da war kein Druck, nur Gefühl und viel Habachtstellung. Doch mit der Zeit muss sich wohl der Alltag eingestellt haben, denn Jessy meldete sich kaum noch und wandte sich wieder ihrer noch größeren Leidenschaft, dem Nachstellen von Vögeln zu.

    Es mag komisch klingen, für Außenstehende, doch dieser Bericht ist gleichzeitig auch der Versuch mich von ALLEM zu befreien, es einfach rauszuschreien. Jessy liebte nich mich, sondern Vögel. Einmal, nach der Weinprobe bei Lottmanns offenbarte sie mir sogar, dass sie Vögel "an sich" viel erotischer finde, als Menschen. Insbesondere die Tatsache, dass der Geschlechtsverkehr bei Vöglen mit einer extra dafür vorgesehenen Kloake vollzogen wird und nicht anders, machte sie extrem an. Das stößt mich jetzt, mit etwas Abstand, doch sehr ab und macht mich stutzig.

    Ein anderes Licht fällt nun auf sie. Und auf unsere Zeit. Kein "Piep Piep" mehr am Morgen, kein "Träller" am Abend.

    Aber es geht voran - ich mache jetzt wieder aktiv Gebrauch von meinem kaltgeschweissten Gartenoverall und das Badezimmer wird auch renoviert (Stichwort: Automatische Absenkung)

    Wohlan!

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